LNB-Ausbildung: endlich schmerzfrei

Devayani vom Yoga-Vitalkostweg mit Roland Liebscher-Bracht nach erfolgreichem Abschluss der Schmerztherapieausbidlung nach LnB in Bad Homburg 2019

Ein Thema, welches uns alle irgendwann betrifft: Schmerzen. Egal ob Mann, Frau, Kind, Senior, Sportler oder Couch-Potato – jeder hat schon einmal das eine oder andere Wehwehchen erlebt. Viele Menschen leiden jedoch chronisch darunter, so dass sich der Schmerz über Jahrzehnte manifestiert. Dementsprechend hoch ist der Leidensdruck. Ihr sehnlichster Wunsch: endlich schmerzfrei! Um diese Ziel zu erreichen, verordnen die Ärzte analgetisch wirkende Substanzen wie ASS, Paracetamol, Ibuprofen, Diclofenac, Coxibe oder im schlimmsten Fall Opioide wie Fentanyl oder Morphin. Das Dilemma: hier werden lediglich die Symptome, nicht aber die Ursache bekämpft. Hinzu kommen noch zahlreiche Neben- und Wechselwirkungen. Ich kann davon ein Lied singen, denn unzählige schmerzgeplagte Kunden klagten mir während meiner Zeit als selbstständige Apothekerin ihr Leid. Hätte ich damals bereits das Wissen von heute gehabt, hätte ich sie mit Sicherheit – auch bei langanhaltenden chronischen Beschwerden – endlich schmerzfrei bekommen!

Revolution in der Schmerztherapie

Denn es gibt Hoffnung! Die Schmerzspezialisten Liebscher und Bracht haben über 30 Jahre lang ein Behandlungskonzept entwickelt, welches Schmerzen dauerhaft lindern und komplett beseitigen kann – mit durchschlagendem Erfolg. Mithilfe ihres Therapieschemas werden weit über 90% der Betroffenen endlich schmerzfrei. Warum? Weil sie die Ursache behandeln und nicht wie die Schulmedizin lediglich die Symptome. Ich stehe zu 100% dahinter, denn ich durfte den Erfolg live miterleben. Aus diesem Grund habe ich mich zum Schmerzfrei-Coach ausbilden lassen. Mit anderen Worten: ich arbeite mit den Techniken der “Liebscher und Bracht Methode” und behandele damit auftretende Wohlbefindlichkeitsstörungen wie beispielsweise Spannungsschmerzen oder Bewegungseinschränkungen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine Krankheitsbehandlung im medizinischen Sinne. Sie ersetzt keinen Arztbesuch bzw. sonstige zur Diagnostik oder Behandlung von Krankheiten erforderlichen Maßnahmen. Eine Erfolgsgarantie oder ein Heilungsversprechen ist damit nicht verbunden.

Behandlung nach LNB

Die Dauer der Therapie beträgt eine Stunde. Die Kosten liegen bei mindestens 100 € bis hin zu 600 € – je nach Erfahrung des Therapeuten. Das klingt zunächst viel, aber ich finde – und da spreche ich aus persönlicher Erfahrung – Schmerzfreiheit ist unbezahlbar! Innerhalb der Zeit bespricht man folgende Punkte:

1. Anamnese

Hier werden zunächst alle Schmerzzustände erfasst. Hierfür ist es wichtig, dass du alle Arztberichte (inklusive Diagnosen, Behandlungen, Medikamente und OP’s) und bildgebende Materialien mitbringst, die deine Scherzhistorie dokumentieren. Man startet zunächst mit dem schlimmsten Schmerz, der dich am meisten quält. Dann erläutert man dir das revolutionäre Schmerzmodell nach LNB und man überprüft, ob das Ganze muskulär bedingt ist. Auf der dafür speziell entwickelten Schmerz-Skala von 0-10 wird der Bereich ab 8 relevant. Hier ist die Belastung schon relativ hoch, die Atmung läuft nicht mehr ganz so entspannt ab, aber alles ist noch erträglich. Um optimale Therapieerfolge zu gewährleisten, sollte der Schmerz während der Osteopressur zwischen 8,5-9,5 liegen, aber niemals die 10 erreichen! Gleiches gilt auch für die Engpassdehnungen. Aber keine Sorge, das Ganze wird dir vor Ort noch einmal ganz detailliert erklärt.

2. Osteopressur

Danach startet die sogenannte “Osteopressur”. Hierbei handelt es sich um eine manuelle Drucktechnik, die myofasziale Spannungszustände beseitigt. Hintergrund: durch unsere “hochentwickelte Zivilisation”, die uns immer bequemer werden lässt, entstehen im Körper Engpässe, weil wir unseren vollen Bewegungsumfang, den uns die Evolution einst zur Verfügung stellte, nicht mehr nutzen. Durch die Osteopressur löschen wir genau diese Zustände und programmieren das Bewegungsprofil neu. Während der Ausbildung haben wir 72 relevante Triggerpunkte kennengelernt, die sich von oben bis unten im Körper verteilen. Je nach Schmerzzustand erfolgt dann der Druck auf die entsprechenden Knochenareale.

3. Engpassdehnungen

Um den Therapieerfolg nachhaltig zu gewährleisten und das erneute Auftreten der Schmerzen zu verhindern, haben LNB 27 therapeutische Engpassdehnungen entwickelt. Dadurch werden die Spannungszustände normalisiert und Verkürzungen aufgelöst. Im Vorfeld werden zuerst die Faszien – also unsere Bindegewebsmatrix – mobilisiert. Hierfür stellen LNB ein spezielles Set mit Rollen und Bällen zur Verfügung. Die Technik wird während der Konsultation ganz detailliert erläutert. Im weiteren Verlauf der Behandlungsdauer zeigt man dir noch 2-3 Enpassdehnungsübungen, die du täglich ausführen solltest, um die dauerhafte Schmerzfreiheit zu gewährleisten. Die entsprechenden Anleitungsbögen bekommst du selbstverständlich mit nach Hause.

4. Abschluss und Nachbetreuung

Generell gilt: sobald du nach der Behandlung eine deutliche Schmerzreduktion verspürst, war die Therapie erfolgreich. Auch wenn später noch einmal Schmerzen auftreten, lässt sich dieses Resultat immer wieder herstellen. Wichtig ist, dass du auch selbst aktiv wirst. Die Engpassdehnungen solltest du mindestens fünfmal pro Woche durchführen. Muskelkater oder blaue Flecken an den behandelten Arealen sind hierbei völlig normal. Sie verschwinden i.d.R. nach 2-3 Tagen. Wenn du die Übungen Zuhause durchführst, gilt auch hier: mindestens über 8, aber immer unter 10 bleiben. Je nach Zustand werden generell 2-3 Sitzungen durchgeführt.

Persönliche Erfahrungen

Klingt so schön um wahr zu sein? Nein, es funktioniert tatsächlich. Ich habe es selbst am eigenen Körper erlebt. Anfang des Jahres 2019 habe ich bei einem Autounfall einen schweren Rippenbruch erlitten. Obwohl er relativ schnell verheilt war, hatte ich über 6 Monate chronische Schmerzen in den Intercostalräumen. Mit anderen Worten: ich konnte über ein halbes Jahr nicht richtig atmen, geschweige denn Yoga praktizieren oder mein Trainingspensum absolvieren.

Schulmedizin komplett versagt!

Ich habe mehrere Physiotherapeuten, Heilpraktiker und Ärzte konsultiert, die allesamt komplett versagt haben. Zunächst einmal wurde der Bruch auf dem Röntgenbild übersehen. Erst nach der Kallusbildung wurden sie darauf aufmerksam. Als Therapie wurde ich mehrmals eingeränkt, was sich als völlig kontraproduktiv herausstellte. Ansonsten wollten mir die Ärzte Cortison spritzen und orale Analgetika verabreichen, was ich zunächst abgelehnt habe. Dabei durfte ich einmal mehr feststellen, dass die “Götter in weiß” mündige Patienten mit eigener Meinung zur Persona non grata degradieren. Schmerz ist in meinen Augen ein Warnsignal, was nicht unterdrückt werden sollte – diese Einstellung teilen auch LNB. Zwischenzeitlich ließ ich mich dann doch zu einer Diclofenac-Spritze überreden, damit sich das sogenannte “Schmerzgedächtnis” nicht manifestiert und ich endlich wieder schmerzfrei werden wollte. Ein kapitaler Fehler! Geholfen hat es absolut gar nicht, dafür spürte ich die Nebenwirkungen um intensiver. Mit anderen Worten: ich habe diese “Therapie” eigenmächtig unterbunden.

Meine Rettung: schmerzfrei dank LNB

Zertifikat Liebscher und Bracht Schmerztherapieausbildung von Devayani Franziska Patzschke vom Yoga-Vitalkostweg

Auch meine Mutti, die meiner zunehmenden Mutlosigkeit nicht tatenlos zusehen konnte, wurde aktiv. Letzten Endes verdanke ich es ihr, dass ich mit LNB in Berührung kam. Sie schlug sich die Nächte um die Ohren, recherchierte im Internet und stieß auf diese alternative Schmerztherapie. Obwohl ich dem Ganzen extrem skeptisch gegenüberstand, war ich in meiner Verzweiflung dennoch bereit es auszuprobieren. Zumal ich seit Monaten weder Fitnesstraining noch Yoga ausüben konnte – für mich eine absolute Katastrophe. Der Rest ist Geschichte… Nach bereits einer Anwendung waren meine Schmerzen deutlich reduziert und nach der zweiten Behandlung war ich seit Monaten endlich schmerzfrei. Ich konnte komplett durchatmen und sowohl Yoga als auch mein Krafttraining schließlich wieder aufnehmen. Daraufhin habe ich mich gleich zum nächsten Intensivseminar angemeldet, um mich selbst ausbilden zu lassen. In Bad Homburg habe ich mir den gesamten Behandlungsablauf angeeignet und alle relevanten Informationen über das Modell der Schmerzentstehung nach LNB erlernt. 

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