Meditationstipps für Einsteiger

Meditation für Einsteiger

Meditation als Schlüssel für innere Ruhe, Gelassenheit und Glückseligkeit. Leider fällt es vielen Menschen sehr schwer sich für einige Minuten aufrecht hinzusetzen, so dass der Geist zur Ruhe gebracht wird. Ich selbst habe auch unzählige Anläufe gebraucht, um Zugang zu finden. Aus diesem Grund möchte ich dir nachfolgend einige Meditationstipps an die Hand geben, die dir den Einstieg erleichtern.

Was ist Meditation?

Darunter versteht man eine spirituelle Technik, die dazu dient die Gedanken des Geistes zur Ruhe zu bringen. Abgeleitet aus dem Lateinischen “meditatio” bedeutet der Begriff so viel wie nachsinnen bzw. die Gedanken vertiefen. Eine Meditation im klassischen Sinn führt immer in die Stille. Physiologisch erreichen unsere Gehirnwellen den α-Modus. Der sorgt einerseits für Entspannung bzw. Regeneration und hilft andererseits den Geist zu fokussieren, die Gedanken zu beruhigen und die Achtsamkeit zu erhöhen. Meditation ähnelt einem tiefschlafähnlichen Zustand mit dem Unterschied, dass Körper und Geist vollkommen wach bleiben.

Warum meditieren?

Meditation wirkt auf verschiedenen Ebenen. Körperlich hilft sie dir beispielsweise Stress abzubauen, den Blutdruck zu reduzieren sowie Konzentration und Leistungsfähigkeit zu steigern. Deine Sinneswahrnehmungen werden geschärft. Mental verbesserst du nicht nur dein Selbstwertgefühl, sondern kultivierst innere Ruhe und Gelassenheit. Das Gefühl von Harmonie, Einheit und Frieden entsteht. Wenn du fortgeschrittener bist, dann erfährst du unendliches Glück und Freude, verlierst das Gefühl von Zeit und Raum und fühlst dich verbunden mit allen Wesen. In den alten indischen Schriften werden überdies mystische Klänge (Anahata-Töne) beschrieben als Zeichen, dass deine Energiekanäle (Nadis) gereinigt werden. Deine Seele verlässt den Körper und begibt sich auf eine Astralreise. Dieses Phänomen kennen viele Menschen (mich eingeschlossen) eher bei traumatischen Ereignissen z.B. während einer Nahtoderfahrung. Letzten Endes erkennen wir unser wahres Selbst und erreichen Samadhi – die Befreiung.

Top 10 Meditationstipps

1. Passender Zeitpunkt:

Wähle dir eine bestimmte Zeit, in der du dich ausschließlich der Meditation widmest. Empfehlenswert sind entweder der frühe Morgen nach dem Aufstehen (hier herrscht noch geistige Klarheit) oder der spätere Abend.

2. Gleicher Ort:

Richte dir einen abgegrenzten Bereich oder einen separaten Raum ein, den du als Meditaitonsecke verwendest. Diesen kannst du nach deiner Fantasie frei gestalten – beispielsweise mithilfe eines kleinen Altars, eines Wandbehangs oder auch Räucherstäbchen und Duftkerzen.

3. Übe möglichst täglich!

Je häufiger du meditierst, umso leichter findest du Zugang dazu. Beginne zunächst mit kleinen Einheiten. Bereits fünf Minuten in der Stille reichen für den Anfang völlig aus. Später kannst du die Praxis dann auf mindestens 20 Minuten, besser 30 Minuten ausbauen. Regelmäßigkeit ist die beste Voraussetzung für Erfolg in der Meditation.

4. Finde deine persönliche Sitzhaltung.

Einer der wichtigsten Meditationstipps überhaupt: finde deine persönliche Sitzhaltung, in der du über längere Zeit bequem, regungslos und zwangfrei meditieren kannst. Ich empfehle dir einen festen Sitz mit gekreuzten Beinen, denn auf diese Weise hältst du deine Energie im Inneren. Die Schultern sind dabei entspannt, die Wirbelsäule ist aufgerichtet. Lege die Hände auf den Oberschenkel z.B. im Chin-Mudra (Daumen und Zeigefinger berühren sich) ab. Du kannst optional aber auch auf einen Stuhl sitzend oder im Liegen meditieren.

5. Geduld, Geduld, Geduld.

Habe Geduld! Ich persönlich habe unzählige Versuche gebraucht, um überhaupt nur annähernd einen Zugang zur Meditation zu finden. Zwischendurch war ich der Verzweiflung nahe.

6. Die passende Technik:

Ergründe deine Meditationstechnik. Ich verwende am liebsten die kombinierte Mantrameditation. Seit ich mich in mein persönliches Mantra einweihen ließ, klappt das Prozedere deutlich besser.

7. Eliminiere Störfaktoren!

Schalte hierfür die Türklingel und vor allem dein Smartphone aus oder zumindest in den Flugmodus. Teile Familienmitgliedern mit, dass du für die nächsten Minuten nicht gestört werden möchtest. Optimalerweise bist du allein Zuhause.

8. Erhoffe nicht zu viel!

Stelle keine hohen Erwartungen. Nicht jeder Tag ist gleich. Es kann dir passieren, dass du gestern eine großartige Meditationserfahrung erleben durftest. Doch heute stellst du ernüchternd fest, dass deine Gedanken abschweifen und dein Geist extrem umtriebig ist. Kein Problem! Verurteile dich hierfür nicht, sondern nimm es wohlwollend zur Kenntnis. Versteife dich vor allem nicht darauf, dass du morgen wieder eine Super-Erfahrung machen wirst. Je weniger Erwartungen, umso weniger Ernüchterungen.

9. Die passende Kleidung:

Sie sollte vor allem bequem sein. Eine enge Jeans mit drückendem Bund erweist sich genauso als kontraproduktiv wie ein zu enger Kragen. Achte außerdem darauf, dass dein Outfit optimal an die Umgebungstemperatur angepasst ist, so dass du weder frierst noch schwitzt.

10. Die optimale Vorgehensweise:

Nachdem du dich in deine Sitzhaltung begeben hast, bitte zunächst Körper und Geist um Ruhe. Dann reguliere die Atem, in dem du die Luft tief in den Bauch ein- und ausströmen lässt. Dann entspanne die Körperteile und Muskeln von unten nach oben, indem du sie 5 Sekunden anspannst, dann locker lässt und nachspürst (progressive Muskelrelaxation). Als nächstes regulierst du dein Prana (deine Lebensenergie), in dem du 3 Sekunden lang einatmest und 3 Sekunden lang ausatmest. Dann bringe deine favorisierte Technik zum Einsatz. Für die kombinierte Mantrameditation wähle ich zunächst einen Konzentrationspunkt (z.B. Herzraum oder drittes Auge). Danach fokussiere ich mich auf mein persönliches Mantra als neutrales Objekt, was ich synchron zur Atmung im Geist wiederhole. Zum Ende der Meditation vertiefst du die Atmung, wiederholst einige positive Affirmationen und chantest dreimal laut das “OM” als Urlaut. Das Nachspüren spielt auch hier einmal mehr eine tragende Rolle.

Selbst wenn du bisher noch keinen richtigen Zugang finden konntest – mit diesen Meditationstipps klappt es garantiert. Selbst ich habe damit endlich den langersehnten Durchbruch geschafft. Halte durch und gib nicht auf! Ich verspreche dir: es lohnt sich. Meditation ist für mich der Schlüssel zu Positivität, inneren Frieden, Lebensfreude, Optimismus und Kreativität. Und ich bin sicher: es kann auch deiner werden.

Hast du noch Fragen zum Thema oder andere Meditationstipps parat? Dann teile sie gern in den Kommentaren. Weitere Inspirationen findest du bei mir auf Instagram.

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