Die Wahrheit über Rückenschmerzen

Fast jedem von uns bekannt und mittlerweile eine Volkskrankheit: Rückenschmerzen. Selbst Kinder sind immer häufiger davon betroffen. Gerade hier zeigt es sich immer wieder, dass die konventionelle Schulmedizin komplett versagt und die Ärzte mit ihrem Latein am Ende sind. Dabei werden überflüssige Operationen durchgeführt und wenig nutzbringende Medikamente mit zahlreichen Nebenwirkungen verschrieben. In meinem früheren Alltag als selbstständige Apothekerin habe ich oft genug erlebt, wie diese Therapien ein ums andere Mal kläglich gescheitert sind. Schon damals habe ich mich gefragt, warum all das nicht anschlägt. Die Antwort erhielt ich erst jetzt – knapp fünf Jahre später – während meiner Ausbildung bei Liebscher und Bracht.

Was sagt die Schulmedizin?

In diesem Fall nicht sehr viel: die Mehrheit der Fälle werden nämlich als sogenannte “unspezifische Rückenschmerzen” klassifiziert. Mit anderen Worten: die Ursache der Beschwerden kann nicht identifiziert werden. Ansonsten werden noch Arthrose, Bandscheibenvorfall, Stenosen, Verkrümmungen oder Osteoporose bis hin zum Herzinfarkt genannt. Die Liste erscheint unendlich lang. Aber: sind das wirklich die wahren Auslöser? Wenn ja, warum versagen dann die konventionellen Methoden und warum lassen sich in den meisten Fällen gar keine Ursachen feststellen? Hierzu liefern LNB das erste – für mich persönlich – plausibelste Erklärungsmodell. Während meiner Ausbildung durfte ich live miterleben wie viele Menschen dank der Behandlung durch Osteopressur und Engpassdehnungen innerhalb kürzester Zeit ihre Schmerzzustände verbessern konnten. Ich persönlich bin von der Wirkung sowie der Sichtweise zu 100% überzeugt.

Ursachen

Die wahren Auslöser für Rückenschmerzen liegen in den seltensten Fällen wirklich im Rücken, sondern vor allem im Rumpf. Der Grund: wir sitzen viel zu häufig und zu lange. Dafür hat uns die Evolution nicht geschaffen. Dementsprechend verkürzen sich die Faszien und die Muskeln im vorderen Bereich und werden immer unflexibler. Das muss unsere Rückenmuskulatur kompensieren, damit wir uns überhaupt noch gerade richten können. Genau diese muskulär-faszialen Spannungen drücken die Wirbelkörper aufeinander, was Schmerzen und Bandscheibenvorfälle verursacht. Entsprechende Nozizeptoren reagieren auf die Abnutzung und leiten ein Signal an das Gehirn, so dass ein Alarmschmerz in die betroffene Körperregion gesendet wird – in diesem Fall in den Rücken.

Therapiemöglichkeiten

Wie du daraus entnehmen kannst, erweist es sich als absolut ineffektiv, dass im Rahmen der Physiotherapie oder Osteopathie lediglich der Rücken behandelt wird. Genauso wenig helfen dauerhafte Medikamente, weil sie nur die Symptome unterdrücken, aber nicht die Ursache bekämpfen.

Faszien-Flexibilität

Wichtig ist also, dass wir zunächst einmal die entstandenen Engpässe im vorderen Körperareal beseitigen. Je mehr wir die Flexibilität in den Faszien durch Dehnübungen zurückgewinnen, umso stärker entlasten wir die Rückenstrecker.

Kräftigung der Körpermitte

Danach können wir damit beginnen unsere Muskeln in der Körpermitte zu kräftigen. Das inkludiert nicht nur den oberen, mittleren und unteren Rücken, sondern vor allem auch die Bauchmuskulatur (hier findest du einige Übungen). Yoga ist hierfür geradezu prädestiniert. Auch die Engpassdehnungen von LNB sind daran angelehnt. Einige Asanas, die du vor allem bei Rückenproblemen praktizieren kannst, findest du hier.

Lauftechnik

Last but not least noch ein Quicktipp: probiere mal das Barfußlaufen im Ballengang aus. Ich habe schon mit vielen Menschen gesprochen, die auf diese Weise ihre Rückenschmerzen beseitigen konnten. Dafür musst du übrigens nicht mit dem nackten Fuß marschieren, was wahrscheinlich gerade in der Stadt für ungewünschte Aufmerksamkeit sorgen würde. Vielmehr kannst du großartige Barfußschuhe erwerben, die nicht nur stylisch aussehen, sondern in erster Linie ihren Zweck erfüllen.


Quellen:

Die dargelegten Informationen entstammen den Mitschriften meiner Ausbildung bei Roland Liebscher-Bracht in Bad Homburg, meinen persönlichen Erfahrungen sowie der nachfolgenden Literatur:

  • Liebscher-Bracht, R.; Bracht, P.: Deutschland hat Rücken, 1. Auflage, Mosaik Verlag 2018
  • Liebscher-Bracht, R.; Bracht, P.: Die Arthrose-Lüge, 1. Auflage, Goldmann Verlag 2017

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